Herzenssache – Heimatgeschichte
„Will ich wissen, wohin ich will, muss ich wissen, woher ich komme!“

Auch meine eigene Familiengeschichte ist eng mit dem Stadtgebiet von Herzogenrath verbunden, wie beispielsweise das Hotel zur Brücke, was 1547 als landwirtschaftliches Gut errichtet wurde.

Wollen wir auch bei anderen Herzogenrathern eine innige Identifikation mit unserer Stadt erreichen, so müssen wir es den Menschen ermöglichen, sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzen zu können.
Deshalb ist es wichtig und richtig, diese Gelegenheit für eine Auseinandersetzung zu schaffen. In mehr als 30 Jahren habe ich beispielsweise mehrere tausende Menschen durch de Burg Rode geführt. Während dessen wurde schon die Einrichtung des Museums im Burgkeller im Rahmen der via belgica von Catharina Scholtens und mir inhaltlich begleitet. Jedoch ist mir bekannt, dass zum Beispiel auch das Interesse in sozialen Medien an alten Bildern und anderer Exponate und geschichtlicher Hinterlassenschaften unserer Stadt enorm ist. Von Kohlscheid über Herzogenrath-Mitte bis nach Merkstein ist unsere Stadt voller Historie.
Um auch den geschichtlichen Geist unserer Stadt zu erhalten, sollte dieses Interesse bedient werden und das Bestmögliche dafür getan werden, die Zeugnisse der Geschichte zu schützen, zu sammeln und für jedermann zugänglich auszustellen.
Da meine eigene Familie zu den älteren unserer Stadt gehört und schon mein Vater als Kind anfing, Exponate der Heimatgeschichte zu sammeln, verfüge ich heute über ein gewaltiges Archiv, was die Historie von Merkstein, und Kohlscheid genauso aufgreift, wie die von Herzogenrath-Mitte. Ebenso existiert ein enormer historischer Nachlass von Theo Kutsch und auch in Kohlscheid oder Merkstein gibt es zahlreiche private Sammlungen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.
Lasst uns anfangen, die Menschen für unsere Heimat zu begeistern, indem wir ihnen die Geschichte von Herzogenrath als Landeshauptstadt der Länder Limburg over Maas erzählen und im Rahmen dessen diese sogar anhand geschichtlicher Bilder visualisieren können. Lasst uns verhindern, das Zeugnisse der Geschichte verloren gehen, weil Erben sich nicht für diese interessieren! Unsere Geschichte ist einzigartig! Unsere Stadt ist einzigartig! Die Menschen sind einzigartig! Lasst uns einen Anfang machen! Die Stadt und die Menschen hier haben es verdient, ein Heimatmuseum zu bekommen.

(Text: N.J.)

3 Gedanken zu „Heimatmuseum – Was fehlt ist ein Platz für die Geschichte“
  1. Das ist eine gute Idee. Ein Museum mit wechselnden Ausstellungen und Vorträgen wäre eine tolle Sache. Oder auch regelmäßige Führungen durch die Stadt. Große Städte widmen sich ihrer Geschichte, kleine leider nicht so häufig.

  2. Als geschichtsinteressierte Bürgerin finde ich die Idee genial. In Süddeutschland gibt es häufiger kleine Städte, die ein Heimatmuseum haben. Warum nicht auch Herzogenrath?

  3. Aufgrund dessen daß mich schon immer die Historie meiner Heimat interessiert hat, kann ich ein Heimatmuseum nur befürworten.

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